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Phytotherapie:
Bei dieser Therapie werden Heilpflanzen (griechisch: phyton = Pflanze) bei körperlichen und seelischen Beschwerden eingesetzt. Verwendet werden ganze Pflanzen oder Teile davon, Blüten, Samen, Blätter, Rinden oder Wurzeln in frischer oder getrockneter Form. Dies kann auch in Form von Extrakten, Tees, Salben, Kapseln oder Tropfen sein. Diese Therapie ist eine der ältesten Heilmethoden überhaupt und geht bis in die Steinzeit zurück. Auch Hippokrates kannte ein große Anzahl von Heilpflanzen. Im Mittelalter gaben die Klöster ihr Wissen über Generationen weiter. Die bekanntesten Vertreter waren Hildegard von Bingen (um 1100) und Paracelsus (1493 bis 1541).

Ebenso spielt die Phytotherapie in der traditionellen chinesischen und ayurvedischen Medizin eine große Rolle. Heute ist die westliche Phytotherapie eine wissenschaftlich fundierte Medizinrichtung. Sie ist ein wichtiger Bestandteil aller traditionellen medizinischen Anwendungen. In genauer Kenntnis der jeweiligen Pflanze können sehr wirkungsvolle Therapiemaßnahmen durchgeführt werden.

Homöopathie:
In der Homöopathie werden zur Therapie kleinste homöopathischen Dosen einer bestimmten Substanz gegeben, die, in großen Mengen verabreicht, beim Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen würden, wie die, unter denen der Patient leidet. Es soll "Ähnliches durch Ähnliches geheilt werden".

Begründet wurde diese Heilmethode von dem Arzt Dr. Samuel Hahnemann
zwischen 1800 und 1810. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden durch einen speziellen Reiz angeregt. Der Organismus mobilisiert zusätzliche Abwehrkräfte und aktiviert den Heilungsprozess. Behandelt wird der Patient möglichst umfassend unter ganzheitlichen Gesichtspunkten.

Die Homöopathie entfaltet vorwiegend auf der hierarchisch höchsten Ebene des Körpers, auf der Ebene der Information, ihren regulierenden Einfluss. Es handelt sich daher um eine "Regulationstherapie".

Homotoxikologie:
Die Homotoxikologie gehört zur Antihomotoxischen Medizin, einer Weiterentwicklung der Homöopathie und ist die Lehre von der Beeinflussung der Gesundheit durch die im Körper entstandene oder ihm zugeführte Schadstoffe, Homotoxine. Die Anwendung von speziellen Arzneimitteln gegen diese Homotoxine bezeichnet man als Antihomotoxische Therapie.

Man bedient sich homöopathischer Wirkstoffe, die sich - vergleichbar der Schulmedizin - weitgehend nach der vorliegenden Erkrankung einsetzen lassen. Antihomotoxische Arzneien enthalten meist mehrere homöopathische Substanzen und zeichnen sich durch eine sehr gute Verträglichkeit aus. Sie sind damit für junge und alte Tiere besonders geeignet. Sie unterdrücken keine Symptome, sondern unterstützen die Regulations-, Abwehr- und Ausscheidungsmechanismen des Organismus. Die Arzneimittel werden je nach Präparat als Tropfen, Tabletten, Salben, Gel, Zäpfchen und als Ampullenlösung verabreicht.


Akupunktur:
Die Akupunktur ist eine der ältesten Heilmethoden und ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin TCM. Grundlage dieser Therapie sind die sogenannten Meridiane, das sind Längsbahnen, auf denen die Lebensenergien des Körpers laufen. Sie steuern alle Körperfunktionen. Ist der Energiefluss gestört, kommt es zu Erkrankungen, die mit gezielten Nadelstichen oder auch Druck in die auf den Meridianen liegende Akupunkturpunkten ausgeglichen werden. Die Akupunktur zählt ebenfalls zu den Regulationstherapien und stimuliert die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Folgende drei Erklärungen möglicher Wirkmechanismen werden diskutiert:
• Weiterleitung elektromagnetischer Signale
• Aktivierung des Opioidsystems und damit Schmerzreduktion
• Änderungen der "Gehirnchemie", Einfluss auf die sensible Wahrnehmung
   und unbewusste Körperfunktionen